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Visitenkarten
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Visitenkarte für Hausmeisterservice und Objektbetreuung

Ein Hausmeisterservice hat zwei sehr verschiedene Kundengruppen. Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften suchen einen verlässlichen Partner für viele Objekte, private Hausbesitzer jemanden, der schnell vorbeikommt, wenn die Hecke wuchert oder die Dachrinne verstopft ist. Ihre Visitenkarte steckt im Angebot an die Verwaltung, hängt am Schwarzen Brett im Treppenhaus oder liegt beim Bäcker um die Ecke aus. Wenn ein Mieter morgens eine klemmende Haustür meldet, muss sie in Sekunden verraten, was Sie machen, wo Sie arbeiten und wann man Sie erreicht.

Was auf die Vorderseite gehört

  • Firmenname, so wie er auf Fahrzeug und Rechnung steht, bei einer Gesellschaft mit dem richtigen Rechtsformzusatz;
  • Ihr Name und eine klare Funktion, etwa „Inhaber“ oder „Objektbetreuung“: Verwaltungen wollen wissen, wer ihr fester Ansprechpartner ist;
  • Mobilnummer, gut lesbar, dazu E-Mail-Adresse und Website;
  • Einsatzgebiet statt Straße: Ihre Kunden kommen nicht zu Ihnen, Sie kommen zu ihnen. „Leipzig und 25 km Umkreis“ sagt mehr als eine Gewerbeadresse;
  • Erreichbarkeit, etwa „Mo–Fr 7–17 Uhr“.

In unserem Generator schreiben Sie Einsatzgebiet und Erreichbarkeit einfach in die beiden Adresszeilen.

Leistungen auf der Rückseite: drei Zeilen, klar sortiert

Die Liste möglicher Leistungen ist lang: Treppenhausreinigung, Fensterreinigung, Grünpflege, Heckenschnitt, Winterdienst, Mülltonnenservice, Kontrollgänge, Zählerablesung, Kleinreparaturen, Entrümpelung, Leerstandsbetreuung. Auf die Karte gehören davon sechs bis acht, sortiert nach Bereichen:

  • Zeile 1, Reinigung: „Treppenhausreinigung · Fensterreinigung“;
  • Zeile 2, Außenanlagen: „Grünpflege · Winterdienst · Mülltonnenservice“;
  • Zeile 3, Haus und Technik: „Kleinreparaturen · Kontrollgänge · Entrümpelung“.

Stellen Sie an den Anfang, womit Sie Ihr Geld verdienen wollen. Wer Daueraufträge von Verwaltungen sucht, nennt zuerst regelmäßige Leistungen wie Reinigung und Winterdienst, nicht die Entrümpelung. Und schreiben Sie nur auf die Karte, was Sie selbst zuverlässig leisten: Ein Winterdienst, der beim ersten Schnee nicht kommt, kostet Sie den Kunden.

Vorsicht bei Handwerksleistungen

Viele Hausmeisterdienste schreiben „Elektro“, „Sanitär“ oder „Malerarbeiten“ auf ihre Karte. Das kann Ärger geben. Den selbständigen Betrieb eines zulassungspflichtigen Handwerks erlaubt § 1 der Handwerksordnung nur Personen und Gesellschaften, die in der Handwerksrolle eingetragen sind. Zu diesen Handwerken zählen laut Anlage A unter anderem Elektrotechniker, Installateur und Heizungsbauer, Maler und Lackierer, Fliesenleger, Tischler, Glaser und Dachdecker.

Erlaubt bleiben Tätigkeiten, die für ein solches Handwerk nicht wesentlich sind, zum Beispiel solche, die sich in bis zu drei Monaten erlernen lassen. Aber Vorsicht: Mehrere solcher einfachen Tätigkeiten können zusammen wieder wesentlich für ein Handwerk sein. Für Ihre Karte heißt das:

  • „Kleinreparaturen“ statt „Elektroinstallation“ oder „Sanitärarbeiten“;
  • „Koordination von Fachbetrieben“, wenn Sie Handwerker für Ihre Kunden beauftragen und begleiten;
  • im Zweifel vor dem Druck bei Ihrer Handwerkskammer nachfragen, welche Arbeiten Sie anbieten dürfen.

Übrigens: „Hausmeister“ ist eine Tätigkeitsbezeichnung, keine Meisterprüfung. Den Meistertitel schützt § 51 HwO in Verbindung mit einem zulassungspflichtigen Handwerk: „Malermeister“ oder „Elektromeister“ darf nur schreiben, wer die Meisterprüfung bestanden hat.

Einsatzgebiet und Erreichbarkeit

Ein Hausmeisterservice lebt von kurzen Wegen. Nennen Sie Ihr Gebiet so, wie Ihre Kunden denken: eine Stadt mit Umkreis, einzelne Stadtteile oder einen Landkreis. Wer weite Anfahrten vermeiden will, schreibt die Grenze lieber gleich dazu, als später Anfragen abzulehnen.

Bei der Erreichbarkeit gilt: lieber ehrlich als groß. „Mo–Fr 7–17 Uhr, Sa nach Absprache“ ist ein gutes Versprechen, wenn Sie es halten. Einen „24-Stunden-Notdienst“ schreiben Sie nur auf die Karte, wenn nachts wirklich jemand ans Telefon geht. Für Verwaltungen sind feste Reaktionszeiten ein starkes Argument, etwa „Rückruf am selben Werktag“. Formulieren Sie so etwas aber nur, wenn Sie es auch bei Urlaub und Krankheit einhalten.

Ein Argument für Privatkunden: § 35a EStG

Private Auftraggeber können für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen eine Steuerermäßigung beantragen: 20 % der Arbeitskosten, höchstens 4 000 € beziehungsweise 1 200 € im Jahr (§ 35a EStG). Voraussetzung sind eine Rechnung und die Zahlung auf Ihr Konto; Barzahlung genügt nicht. Ein Hinweis wie „Rechnung mit ausgewiesenen Arbeitskosten“ kann deshalb auf die Rückseite passen. Welche Leistungen im Einzelfall begünstigt sind, klärt Ihr Kunde mit seiner Steuerberatung oder dem Finanzamt.

Gestaltung, die im Treppenhaus auffällt

Am Schwarzen Brett konkurriert Ihre Karte mit Zetteln und Aushängen. Kräftige Farbe und ein deutlicher Firmenname helfen: Die Vorlage „Banner“ setzt den Firmennamen groß in ein Farbband, „Spalte“ stellt ihn in eine farbige Seitenleiste. Wählen Sie die Farbe Ihres Fahrzeugs oder Ihrer Arbeitskleidung, dann erkennt man Sie wieder. Festes Papier ab 350 g/m² übersteht auch Reißzwecke und Hosentasche.

Beispiel und druckfertiges PDF

Das Beispiel unten ist erfunden. Übernehmen Sie es im Generator, ersetzen Sie die Angaben durch Ihre eigenen und prüfen Sie die kostenlose Vorschau. Für 7 € inkl. MwSt. erhalten Sie das druckfertige PDF mit 3 mm Beschnitt und Schnittmarken, das Sie bei jeder Druckerei einreichen können. Tipps zu Papier und Druck finden Sie im Leitfaden Format und Beschnitt.

Beispielkarte (erfundene Daten)

Vorderseite – Beispielkarte (erfundene Daten)
Rückseite – Beispielkarte (erfundene Daten)

85 × 55 mm

Geben Sie Ihre Daten ein, wählen Sie Vorlage und Farbe und prüfen Sie die kostenlose Vorschau. Für 7 € erhalten Sie sofort ein professionelles PDF im Standardformat 85 × 55 mm, mit 3 mm Beschnitt und Schnittmarken, bereit für jede Druckerei. Ohne Kundenkonto, ohne Abo.

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